Was hinter der Google Suchmaschine steckt?

Vor zwei Wochen hatte ich die Ehre einen der wohl mächtigsten Menschen der Welt kennen zu lernen – den Chef der Google Suchmaschine, Stanford Professor Nayak Pandu. Auf seinem kurzen Besuch in Wien erklärte er im Rahmen einer Veranstaltung in der Politischen Akademie der ÖVP, was wirklich hinter der Google Suchmaschine steckt und was ihn bzw. sein Team in seiner täglichen Arbeit antreibt und welchen Herausforderungen sie sich laufend stellen müssen. Die anwesenden Vorstände der Telekom-Industrie, sowie führende KI Spezialisten des Landes folgten dem spannenden Vortrag – die Highlights teile ich gerne in diesem Artikel.

Die Bedeutung von Google?

Google ist nicht nur eines der wertvollsten Unternehmen der Welt, es ist auch eines der mächtigsten und gleichzeitig wichtigsten Unternehmen der Welt. Das Internet – eine Ansammlung von ungeordnetem Wissen – wird durch Google indexiert. Denken sie an ein Buch und sein Inhaltsverzeichnis – Google ist allerdings weit mehr als nur das Inhaltsverzeichnis des Internets. Der Konzern macht Informationen verfügbar und konsumierbar. Übersetzungsdienste, ermöglichen es Inhalte für jeden Menschen auf der Welt lesbar zu machen. Komplexe KI Algorithmen helfen uns durch Spracheingabe und Texterkennung einerseits hochqualitative Ergebnisse aus der Google Suche zu erhalten – Google stellt diese Intelligenz aber auch öffentlich allen Softwareentwicklern zur Verfügung, welche wiederum Produkte und Services darauf basierend erstellen können.

Google Mitarbeiter sagen mit Überzeugung das sie Menschen helfen wollen, Informationen und Wissen weltweit verfügbar machen wollen und das natürlich unter einem enormen qualitativen Anspruch. So viel Begeisterung der heutige Stand der Technik bei uns auslöst, so sehr müssen wir auch mit Ernüchterung anerkennen das vieles noch nicht geht. Das automatische Erkennen von „Fake News“ (falsche Fakten, in redaktionellen Artikeln) oder etwa die Unterscheidung von Sarkasmus und Beschimpfungen bringt sehr große technische Herausforderungen.

Das Internet verändert alles

Das erste Bild von Nayak trifft voll ins Schwarze! Der aus Indien stammende Manager zeigt ein rostiges altes Fahrrad mit einem Mann im Sattel und einem Kind auf dem Gepäckträger in Indien. Dieses Bild könnte bereits 30 Jahre alt sein, wäre da nicht der Super-Computer in der Hand des Jungen – das Smartphone. Milliarden von Menschen nutzen die Google Suche täglich und das Smartphone hat die Nutzerzahlen maßgeblich erhöht und auch Google technisch einiges abverlangt.

Google will Informationen in allen Sprachen und auf allen Kontinenten verfügbar machen. Wo es kein Internet gibt, will man es zur Verfügung stellen – siehe Projekt Loon. Viele Inhalte bzw. Informationen werden nicht in jeder Landessprache produziert, sie müssen folglich ersetzt werden und das natürlich vollautomatisch! Die Datenmenge, die unglaubliche Menge an Suchanfragen sprengt unsere Vorstellungskraft und würde unter keinen Umständen auch nur ein geringes Ausmaß an menschlicher Interaktion zulassen.Te

Ein paar Zahlen

Wenn man ein Buch mit 300 Seiten betrachtet, so wird man  wahrscheinlich einen Index von rund 3 Seiten finden. Google indexiert Trillionen von Webseiten und es kommen jede Sekunde neue Inhalte dazu! Ende 2017 umfasste der Index von Google rund 100 Millionen GB an Daten, würde man diesen Index ausdrücken, könnte man einen Turm bauen der 12 mal zum Mond und zurück zur Erde reichen würde.

Google ist natürlich nicht perfekt. Das Unternehmen arbeitet sogar sehr hart daran laufend besser zu werden. Das ist aber gar nicht so leicht, wenn man bedenkt das rund 15% der Google suchen (täglich) völlig neu sind!

Google beschäftigt sicherlich ein paar der hellsten Köpfe der Welt und testet laufend neue Ideen und Hypothesen zur Verbesserung ihrer Systeme – sie nennen das Experimente. 2017 waren es 200.000 Qualitätsprüfungen, 31.000 sog. „Side by Side“ Experimente und 11.300 live Experimente (also auf echten Daten). All diese Experimente führten allerdings “nur” zu 2.400 neuen Features im selben Jahr – was bedeutet das Google nur mit einer Wahrscheinlichkeit von etwas über einem Prozent Verbesserungen herbeiführen kann und fast 99% der Annahmen der Ingenieure nicht zutreffen. Selbstverständlich ist man bei Google bereits auf einem extrem hohen Niveau angelangt und somit wird es immer schwieriger eine Verbesserung zu finden.

Technische Herausforderungen

Technisch sind Suchalgorithmen extrem herausfordernd – nicht zuletzt weil es Gegenspieler am Markt gibt, die versuchen die Algorithmen von Google zu überlisten. Vor einigen Jahren waren link-farmen und ähnliches noch sehr beliebt, um die Suchergebnisse zu beeinflussen, sowas geht längst nicht mehr – Google fokussiert sich auf qualitativ hochwertige Inhalte, welche Dank Natural Language Processing (NLP) – einer Form der KI zur Texterkennung – auch immer besser verstanden und klassifiziert werden können. Kopierte Texte mag Google überhaupt nicht – dafür gibt es Strafpunkte.

Wie man es schafft in der Google-Suche gut gereiht zu werden, dass versucht das Unternehmen auf speziellen Webseiten für Programmierer zu erläutern – wo bei natürlich auch der Hintergedanke zu sein scheint, dass sich die Webmaster an „Gesetzmäßigkeiten“ gewöhnen die es den Algorithmen leichter machen Inhalte zu verstehen.

Kompliziert wird es bei Synonymen (in allen Sprachen) oder wenn ein und das selbe Wort in unterschiedlichem Kontext völlig andere Bedeutungen hat. Die Forschung an Natürlicher Spracherkennung ( NLP = Natural Language Processing) ist hier der Schlüssel zu qualitativ hochwertigen Ergebnissen, der Algorithmus lernt allerdings noch immer täglich dazu.

Die nächste Generation der KI

Google arbeitet aktuell intensiv an einer Weiterentwicklung der Suche in Richtung Spracheingabe bzw. Konversation. Das Ziel ist also das man sich in Zukunft mit Google unterhalten kann – da tippen einfach nicht „angenehm“ ist.

Man kann sich das in der Praxis so vorstellen bzw. mit dem Android Telefon selbst testen:

User sagt: „Wie heißt die Königin von England?“
Google antwortet: „Elisabeth II“

User frag nach: „Wie lautet Ihr voller Name inklusive Titel?“
Google antwortet: „Elizabeth Alexandra Mary Windsor – Her Most Excellent Majesty Elizabeth the Second, by the Grace of God of the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland and of Her Other Realms and Territories Queen, Head of the Commonwealth, Defender of the Faith“

Das User-Interface der Zukunft wird Sprache sein und damit wird sich eine Welt weit über AR und VR hinaus öffnen. Ob es sprachliche Interaktion mit dem „Computer“ während der Autofahrt ist, oder die nächste Generation von Smart Home bzw. Smart Infrastructure Applikationen – wir dürfen gespannt sein, was hier noch alles kommt.

Umbruch in der Automobilindustrie bringt Chancen und Risiken

Kein Tag vergeht ohne einen Bericht zum Thema Mobilität oder besser gesagt zur Zukunft der Mobilität. Speziell Trending Topics (eines der führenden Leitmedien in Österreich für Innovation) publiziert in diesem Bereich laufend spannende Berichte, die ich sehr gerne lese. Das Thema ist längst so präsent, als das es Stammtischgespräche beherrscht: Diesel oder Elektro, Kaufen oder Mieten, Autonomes Fahren – was passiert mit den Jobs und braucht die Welt das wirklich?

Wer die Automobilindustrie ein wenig kennt und sich tiefer einliest bzw. führenden Köpfen aufmerksam zuhört der merkt schnell, dass Sie vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte steckt. Besonders aufregend ist dabei, dass sich zwei Industrien am Markt berühren die bislang sehr wenig mit einander zu tun hatten. Die Luftfahrtindustrie (Aviation) und die Automobilindustrie und damit noch etwas mehr Spannung in das Spiel kommt, gibt es noch zahlreiche Quereinsteiger wie etwa Google, BYD, Tesla und Fisker. Autonomes Fahren bzw. autonomes fliegen, ist für die Mobilität der Zukunft ein wahrer Gamechanger – wer dieses Momentum verschläft erlebt selbst mit ziemlicher Sicherheit einen „Kodak Moment“.

Zukunft: Autonomes Fahren, Zustellung & Flug-Taxis

Während autonome, robotisierte Essenslieferung im LKH Klagenfurt (Anm.: einem der modernsten Spitäler Europas) bereits seit ein paar Jahren auf der Tagesordnung stehen, drängen zahlreiche internationale Player mit Lösungen für die sog. „last mile“ (also der Lieferung zum Endkunden) auf den Markt die selbiges auf der Strasse machen sollen. Amazon und Google – nicht etwa Automobilhersteller – mischen hier ganz vorne mit – und sie machen teilweise sehr unangenehme Erfahrungen im Alltag. Nicht jeder Mensch freut sich über die Robotisierung und so kommt es mancherorts sogar zu Übergriffen von Mensch auf Maschinen.

Autos werden immer „intelligenter“ das betrifft allerdings längst nicht mehr nur die Steuerung des Motors oder die Sensorik, sondern vielmehr die Technologie die dem Fahrer direkt das Leben erleichtert. Mit dem letzten Entwicklungssprung hat sich die „User-Experience“ (das Erlebnis für den Fahrer) bereits drastisch verändert – siehe Sprachsteuerung, Connected Drive (Internet an Board), Concierge Services, etc.. BMWs Slogan „Freude am Fahren“ könnte damit mittelfristig jedoch nochmal für ganz etwas anderes stehen: Autonomes Fahren, wird uns erlauben die Zeit im Auto aktiv zu nutzen, echte Pausen zu machen oder vielleicht sogar Meetings zu machen.

Für die Infrastruktur einer Stadt ist diese Entwicklung ebenfalls sehr attraktiv. Der Verkehrsfluss in der Stadt wäre um ein vielfaches besser mit autonomen Vehikeln und auch der Parkplatz suchende Verkehr (der in manchen Städten bis zu 30% des Innerstädtischen Verkehrs ausmacht) kann durch intelligente Software drastisch reduziert werden, erklärten mir gerade erste heute Spezialisten auf dem führenden Startup Festival Bits&Prezels (2018).

Wer auf intelligentere Autos nicht warten will, der kann sich bereits heute einzelne Lösungen wie etwa das App Parkbob installieren und damit die persönliche Suche nach einem Parkplatz dank künstlicher Intelligenz und schlauer Datenverarbeitung drastisch reduzieren. „Intelligenz“ und Sprachsteuerung von Amazon Alexa (for cars) ist ebenfalls erschwinglich und bietet wahrscheinlich sogar noch coolere Features als die meisten fest verbauten Systeme von aktuellen Neuwagen.

Noch viel spektakulärer als die Elektrifizierung, Digitalisierung und letztlich Automatisierung des Verkehrs finde ich persönlich die bevorstehende Überschneidung der Luftfahrt und der Automobilindustrie. Das gab’s noch nie!

Boeing, EHANG, aber auch Aston Martin (siehe Video unten) und viele andere Arbeiten an bemannten autonom fliegenden Fluggeräten. FACC (meines Erachtens eines der innovativsten Unternehmen Österreichs) hat dieses Jahr bereits ein Flug-Taxi Projekt angekündigt. Ich bin gespannt, wann man hier mehr erfährt.

Elektro statt Diesel

Der Diesel ist nach wie vor des Europäers liebster Antrieb. Es ist auch kein Geheimnis, dass es eine durchaus signifikante Abhängigkeit der europäischen Automobilindustrie von der Diesel Technologie gibt. Bei Batterien – die wahrscheinlich kritische Komponente schlechthin in einem E-Auto – haben die Asiaten allerdings die Nase weit vorne.

Porsche hat diese Woche gar erklärt ab 2027 (Anmerkung: Für einen Automobilhersteller ist das übermorgen!)  nur noch e-Fahrzeuge in den Markt bringen zu wollen. Ausgenommen wird nur der 911er sein, was die Emotionen der Porsche-Fans zumindest ein ganz klein wenig beruhigt. BMW bringt ebenfalls bereits optisch sehr ansprechende Studien, die Lust auf mehr machen im SUV Segment.

Wie man von dieser Entwicklung profitiert?

Gemeinsam mit unseren Partnern von der E&Co.AG hat mein Unternehmen (Venionaire Capital) erst kürzlich eine Innovations- und Venture Platform für „smart mobility“ gegründet – siehe www.motec.vc . Dieses Joint Venture hat die Aufgabe angenommen, eine Brücke zur Innovation von morgen zu bauen. Wir arbeiten mit einer Reihe von führenden Unternehmen und bieten ihnen eine Spielwiese um neue Technologien zu testen, Potenziale zu identifizieren und Produkte zu entwickeln die die Kunden auch morgen noch lieben werden. Wir verbinden digital-tech know-how und Automobil Industrie Erfahrung auf höchstem Niveau und bewusst mit einem sehr weiten Blick relevante Entwicklungen und Innovationen weltweit.

Welche Konzerne Innovation richtig verstanden haben, ihre Geschäftsmodelle bereits frühzeitig anpassen und sich letztlich auf die größte Welle der Industriellen Revolution bisher eingestellt haben, das können sie auch verfolgen in dem sie mir bzw. meinem Wikifolio „DIGITAL GAMECHANGERS“ folgen. Ich nutze dieses Wikifolio bzw. die dahinter liegende Strategie bereits seit vielen Jahren als Benchmark für meine eigenen Investitionen in Zukunftstechnologien als Business Angel und als Venture Capital Fondsmanager.

FinTechs – Der Alptraum der Banken

Fintechs sind in aller Munde – es handelt sich dabei um innovative (software)  Finanzlösungen die traditionelle Banken bzw. deren Services ins Visier nehmen. Die dahinter stehenden Technologien sind vielfältig (etwa AI, Big Data, IoT, etc.). Die sogenannten Challenger-Banken Revolut (UK) sind bereits in der Liga der Unicorn bzw. im Fall von N26 (DE) am besten Weg dort hin. Während etablierte Bankhäuser einen schweren Rucksack in der digitalen Transformation zu tragen haben, schaffen es Quereinsteiger vom Start weg effizienter aufgestellt zu sein. Goldman Sachs und Wirecard sind gute Bespiele für Banken die Digitalisierung zu  ihrem Vorteil nutzen. Keine Frage Corporates spielen immer stärker mit im globalen Venture Capital Markt – aber der Druck für den Banken Sektor steigt ganz besonders.

Quelle: KPMG Venture PULSE Q4 2017 (Infographic)

Prozesse und Geschäftsmodelle, aber auch die unternehmerische Kultur der Banken muss sich um 180 Grad drehen. Fintechs verstehen sich als Teil eines Ökosystems, sie dienen als Plattformen, stellen ihre Kunden (tatsächlich) in den Mittelpunkt und konzentrieren sich auf wenige Services die sie bis ins letzte Detail perfektionieren. In anderen Bereichen kooperieren sie mit anderen FinTechs.

Blind Side Disruption – Banken gegen Tech-Konzerne

Ein legendärer Ausspruch viel auf der IBM InterConnect 2015 von Citigroup’s damaliger Digital & Marketing Officer Heather Cox über die Zukunft von Banking: “People need banking, but they don’t necessarily need banks.” – heute spüren wir bereits das sie recht hatte. Die stärksten Wettbewerber der Banken kommen nicht aus der Welt der Start-Ups, es sind vielmehr die Internet Giganten Alibaba (Alipay), Apple (Apple Pay), Samsung (Samsung Pay), Google (Google Pay) und Facebook (Instram hat kürzlich Payment vorgestellt) die angreifen.

Die disruptive Kraft der Fintechs wird gerne herunter gespielt. Startups, seien hip, schnell und agil – aber etablierte Banken haben eine gewaltige Kundenbasis und eine große Kriegskasse, das gibt ihnen (noch) Sicherheit. Der PWC Global FinTech Report 2017 zeigt allerdings das über 80% der Bank-Manager sehr wohl wissen, dass ihre Produkte und Dienstleistungen durch die Digitalisierung bedroht sind. Wir werden später in diesem Artikel sehen, dass sie bislang aber noch recht zaghaft auf diese Bedrohung durch Investments oder Akquisitionen reagieren.


 


Fintechs verhalten sich ein wenig wie Piranhas – sie knabbern, jeder für sich, eine Nische an und das macht sie in ihrer Summe so unglaublich unangenehm – da man ja unmöglich gegen alle gleichzeitig kämpfen kann. Den Kunden hingegen wird eine bessere Nutzerfreundlichkeit und 24/7 Verfügbarkeit angeboten. Banken bisher in kaum einem Fall darauf gefasst wie schnell sich Geschäftsmodelle und das Kundenverhalten verändern können. Im Jahr 2017 kam es endgültig mit höherer Priorität auf die Agenda.

Banken lernen schnell und versuchen sich besser auf den Markt einzustellen. So wird Goldman Sachs den Handel mit Bitcoin aufnehmen, die Zahl der Corporate Venture Capital Fonds von Banken steigen und Payment- bzw. Finanzdienstleister zeigen vermehrt in Akquisitionen auf. Das Eindringen neuer Akteure auf einem etablierten Markt, ist ein typischer Effekt einer industriellen Revolution – wie die „Digitale Transformation“ eine ist – ich nenne diesen Effent „Blind Side Disruption“ (Angriff aus dem „Toten Winkel“).

Wer Investiert in Fintechs?

Die stärksten Kapitalgeber für Fintechs sind nicht Banken, diese schlossen zwar 2017 mit dem bislang höchsten Anteil (19%) im Verhältnis zu allen VC Transaktionen ab – der Trend zeigt damit steil nach oben – aber angesichts der Bedrohungslage, scheint dies eine verhältnismäßig kleine Zahl zu sein.

Quelle: KPMG – PULSE of Fintech Report Q4 2017

Etwa im selben Verhältnis vielen die Akquisitionen der Banken aus. Ich erwarte, dass sich dieses Bild in den nächsten zwei Jahren massiv verändern wird – allerdings scheint es auch vermehrt IPOs zu geben, was bei gutem Wind an den Börsen die Bewertungen für strategische Käufer deutlich anheben wird.

Quelle: CB Insights, Feb 2018 (Banks are finally going after Fintechs)

Europäische Banken sind im direkten Vergleich zu US Banken im Bereich Corporate Venture Capital noch deutlich zögerlicher – hier ist also am meisten Bewegung zu erwarten.

Quelle: CB Insights, April 2018

US Banken investieren deutlich aktiver in Fintechs.

Quelle: CB Insights, Feb. 2018

Ein (vielleicht leicht überzogener) Ausblick

Es ist schwer zu sagen ob die heutigen Bankfilialen bald als Internet-Cafés dienen werden oder etwa als Co-Working Spaces. Ob es im Online-Banking bald an einen Krypto-Broker (wie Bitpanda oder Coinfinity) angeschlossen werden, kann ich genau so wenig vorhersagen – Revolut bietet dieses Feature jedenfalls schon heute (dürfte ein gutes Geschäft sein). Robo-Advisory (a la Scalable Capital) und Wikifolio liegen jedenfalls schon heute im Trend und ich nehme nicht an das dieser abreißt. Crowd-Investing (etwa über CONDA) bzw. Bergfürst für Immobilienprojekte – erfreuen sich ebenfalls starken Wachstums! Meiner Meinung nach wird es im Investment Sektor zeitnahe zu Akquisitionen kommen – oder riskiert man weiterhin Marktanteile abzugeben?

Es bleibt spannend?!?

 

Weitere Quellen:

CB Insights – Global FinTech Report Q3 2017

KPMG PULSE of FinTech Q4 2017