Europas Venture Capital Markt muss viel stärker werden!

Zur Zeit ist die Welt ist nicht nur auf politischer Ebene angespannt, es findet auch ein unerbittlicher Kampf um die Führung im Bereich der Innovation statt. Während die USA noch vor rund 20 Jahren fast alleinig den Venture Capital Markt dominierte, so hat sich die Welt heute drastisch verändert. Einerseits hat sich die Summe des investierten Risikokapitals (in Folge „Venture Capital“) aufgrund der beschleunigten „Digitalen Transformation“ (4. Welle der Industriellen Revolution) in 10 Jahren rund verdreifacht – der Anteil asiatischer Investoren aber Veracht facht (von rund 5% auf 40%), wie das Wall Street Journal in seiner Exklusiven Studie „Silicon Valley Powered American Tech Dominance—Now It Has a Challenger“ am 12. April, 2018, schreibt.

Europa liegt weit abgeschlagen zurück und hat sehr viel aufzuholen. Aktuell wird nur 7,1% des globalen Venture Capitals in Europa verwaltet, wovon wiederum gemäß dem Invest Europe Report 2016  mehr Kapital außerhalb der EU investiert wird, als Investments aus diesen Ländern für europäische Venture Fonds eingesammelt wird.

Die „Digitale Transformation“ ist wohl die finanziell größte Welle der Industriellen Revolution bisher. Die Wirtschaftsmächte kämpfen um die besten Talente und innovativsten Technologien der Welt – es gilt die Lebensqualität in der Zukunft zu erhalten bzw. zu erhöhen. Wir haben in Europa leider viel zu spät erkannt, welche volkswirtschaftliche Gefahr uns durch einen schwachen Venture Capital Markt droht. Die jüngste Initiative VentureEU will mit rund EUR 2 Mrd. Venture Capital Fonds in Europa unterstützen und somit einen Startschuss zur Aufholjagd gegenüber den USA platzieren. Wer ein wenig rechnen kann erkennt sofort, dass dies nicht reichen wird. Es wird zusätzlich noch nationale Initiativen – wie etwa in Dänemark, Finnland oder bald Deutschland – benötigen und wir werden echte Anreizsysteme brauchen, um mit dem europäischen Venture Capital Markt an China und die USA aufzuschließen – die jeweils ein Vielfaches des europäischen Risikokapitals auf dem Markt platzieren.

Europa hat jede Menge Innovation und Talente – kann sie nur nicht halten!

Das Word Economic Forum hat im Juli letzten Jahres – mit Referenz auf eine Studie im Auftrag von Bloomberg – veröffentlicht, in welcher eine Künstliche Intelligenz in Zusammenspiel mit Bob Goodson, CEO von Quid die Top 50 erfolgreichsten Startups der nächsten Jahre vorhergesagt hat. Diese Auswahl wurde schon einmal getroffen – damals 2009 selektierten die Forscher: Evernote, Spotify, Etsy, Zynga, Palantir, Cloudera, OPOWER und viele weitere Namen die heute fast jeder kennt. Das „Portfolio“ wäre (in der Theorie) der viert beste Venture Capital Fonds der Welt gewesen, hätte jemand investiert.

Die Veränderung der Venture Capital „Welt“ sieht man aber auch in dieser Auswertung. In der aktuellen Liste stammen nur noch weniger als 50% der Firmen aus dem Silicon Valley, der Rest verteilt sich auf den Rest der USA und 20% dem Rest der Welt. Nicht weniger als 10% der Firmen stammen aus der EU – bleibt abzuwarten, ob wir sie halten können!

Die wichtigsten technischen Innovationsfelder der nächsten 8 Jahre gem. Quid (ex. Biotech & Lifescience):

  • Augmented reality – wird viel wichtiger als Virtual Reality.
  • Bilderkennung und Mapping – wird selbstfahrende Autos zu einem Standard machen der nicht mehr wegzudenken ist und das Geschäftsmodell der Automobil Industrie stark verändern.
  • Online Security & Fraud Detection – wird mit steigenden Datenmengen, für Staaten, Onlinehändler und Unternehmer generell eines der wichtigsten und relevantesten Themen werden.
    Bildung – wird digitalisiert und stärker als bisher in bestehende Systeme und Spiele integriert als bisher.
    Drohnen – werden sowohl im privaten als auch im kommerziellen Bereich zur Normalität aufsteigen. Anmerkung: Das beinhaltet wohl auch autonomes Fliegen.
  • Smart Home – die Automatisierung des Haushalts wird leistbarer und dringt in verschiedene Bereiche von Garten, Energiemanagment über Sicherheit, usw. vor.
  • Künstliche Intelligenz – werden die Effizienz von Wissensarbeitern durch die geschickte Verarbeitung von Daten, Information – etwa zur Steuerung von Bots – deutlich erhöhen.
  • Weltraum Technologie – wird weiter im privaten Sektor wachsen und sich in Bereichen wie Satelliten, Propulsion und Mining etablieren.

In allen oben genannten Bereichen kenne ich Startups aus dem deutschsprachigen Europa, die zwar allesamt nicht auf der Liste von Quid aufscheinen, aber mit der richtigen Finanzierung sehr wohl dort einen Platz einnehmen würden. Die Zeit wird zeigen, ob wir es schaffen diesmal die Maschine zu schlagen und insbesondere aus Europa verstärkt internationale Erfolge feiern können.

Was ist mein Startup wert?

Unternehmensbewertung ist eine der anspruchsvollsten Disziplinen der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere weil man der paradoxen Realität ins Auge sehen muss, dass ein Unternehmen für unterschiedliche Käufer / Investoren zum selben Zeitpunkt tatsächlich unterschiedliche Werte aufweist. Die Komplexität der Bewertung steigt ferner, je „jünger“ ein Unternehmen ist und je mehr immaterielle Vermögenswerte (z.B. Patente, Marken, Know-How, Prototypen, etc.) in diesen vorhanden sind. Bei Startups kommen beide Faktoren regelmäßig zusammen und das macht die Geschichte dann richtig knifflig.

Investoren und Startups haben – ganz natürlich – unterschiedliche Vorstellungen zur Unternehmensbewertung und diese werden am Verhandlungstisch zusammengeführt (oder auch nicht). Selbst unter Investoren gibt es häufig unterschiedliche Bewertungsansätze. Dieses Paradoxon ist allerdings anhand zweier grundverschiedener Gruppen von Investoren leicht erklärt:

  • Der Stratege (z.B. Beteiligung eines Konzerns): Ein strategischer Investor (z.B. ein Konzern mit relevanter Marktstellung) wird den Unternehmenswert eines Startups dann höher einschätzen, wenn starke wirtschaftliche Synergien und / oder auch andere strategische Interessen zu Grunde liegen. Ein Startup wird gegenüber dem selben Unternehmen einen höheren Wert aufrufen, da es durch eine strategische Beteiligung den Zugang zu Mitbewerbern verlieren könnte und / oder vergleichsweise viel Kontrolle zu verlieren befürchtet.
  • Der Finanzinvestor (z.B. Venture Fund): Der Finanzinvestor rechnet – je nach Restlaufzeit seines Fonds – mit einem Ertrag, der binnen einer Laufzeit (in der Regel 5 bis 6 Jahre – max.), erzielbar sein muss – dabei kalkuliert er eine weitere Verwässerung.

Anmerkung: Bei Folgeinvestitionen verhalten sich beide Investorengruppen ebenfalls sehr unterschiedlich. Während ein Konzern runde über Runde ein Unternehmen übernehmen kann und wird, ist ein Finanzinvestor stärker Wachstums und Kennzahlen getrieben. In sofern sind die Interessen von Finanzinvestoren und von Startups eher gleichgeschaltet – nämlich mit einem klaren Fokus auf einen Exit. Ein Konzern, kann bereits alleine durch das „Aussperren“ des Mitbewerbs, den Zugang zu wichtiger Technologie oder zu wertvollen Fachkräften (vgl. „Acqui-Hire“) profitieren, somit rechnen sie einfach anders. Ein weiterer wichtiger Umstand der neben der Bewertung als solcher bedacht werden sollte.

Die Bücher Handbook of Research on Venture Capital (Elgar Original Reference) (2007) und Handbook of Research on Venture Capital: A Globalizing Industry (Handbooks in Venture Capital Series) (2014) – beide von Hans Landström – geben einen sehr guten Überblick über die unterschiedlichen Verhaltensweisen, Erwartungshaltungen und Strategien von informellen Venture Capital Investoren (Business Angels) bis hin zu Corporate Venture Capital Fonds – sowie den regionalen Unterschieden dieser globalisierenden Industrie.

Unternehmensbewertung bei etablierten Unternehmen

Bei etablierten Unternehmen kommen marktübliche Verfahren – in Österreich etwa das sog. „KFS BW1“ (Verfahren für Fachgutachten der Kammer der Wirtschaftstreuhänder) – zum Einsatz. Dieses Verfahren zeigt einen Liquidationswert, zieht Vergleichswerte (Multiples) und ein Verfahren das die Abzinsung zukünftiger Zahlungsflüsse (DCF) als Grundlage hat heran. Der Durchschnitt dieser Verfahren ergibt dann den Unternehmenswert.

Diese Verfahren kommen in der Venture bzw. Private Equity Praxis in abgewandelter Form zur Anwendung. Diese Investoren sind Exit orientiert (Zielen also auf einen Verkauf ihrer Beteiligungen ab) – somit müssen sie eine zeitliche Schranke einziehen. Sie rechnen mit einer Verwässerung durch spätere Finanzierungsrunden und sie gehen davon aus, dass in einem Portfolio weniger als 10% des eingesetzten Kapitals für mehr als 90% der Erträge verantwortlich ist – schützen sich also vor Abschreibungen die Teil des Geschäfts sind. Die Bewertung von High-Tech Firmen ist ferner stark von immateriellen Vermögenswerten und Know-How beeinflusst, durch Real Optionen (in der Regel vertragliche Sonderrechte bzw. Absicherungen für Investoren oder Optionen für Gründer (z.B. ESOP)) eine Unternehmensbewertung zumindest von außen betrachtet massiv verzerren kann.

Die Bewertung von Startups folgt eigenen Standards

Für junge Wachstumsunternehmen (Startups) kommen spezielle Verfahren zur Anwendung, die sich an internationalen Standards (IPEV Valuation Guidelines) orientieren. Venture Capital Fondsmanager, sowie professionelle Dienstleister folgen diesen Standards. Je länger ein Manager im Geschäft ist, umso besser ist seine Datenbasis und umso ausgeprägter sind seine Erfahrungswerte – diese Faktoren sind wesentlich für die Einstellung der Bewertungsmodelle. Ein erfahrener Fondsmanager (meist ehemaliger Gründer), kann Risikofaktoren, Wachstumspotenziale (Erwartungswerte bei einem zukünftigen Verkauf), die Haltedauer und die Qualität eines Teams viel besser einschätzen und bewerten als ein spitzen Banker / Theoretiker.



Die Bewertung eines Unternehmens und die Strukturierung einer Transaktion gehen bei Venture Capital Hand in Hand. Deshalb rate ich auch immer davon ab – Juristen oder Steuerberater die Führung einer Transaktion zu übergeben! Venture Capital Manager bewegen sich „interdisziplinär“ zwischen diesen Stakeholdern und dürfen diese Themen nicht losgelöst von einander betrachten. Der Preis einer Transaktion – also die Mischung aus einer Bewertung (= Unternehmensanteile gegen Investment) und der vertraglich strukturierten Ansammlung von Bedingungen (die viele wichtige Regeln mit Einfluss auf den Verkaufspreis, die Liquidität und ähnlichen in unterschiedlichen Szenarien beinhalten) –  ist die Grundlage eines erfolgreichen Investments. Wenn man bereits zum Investitionszeitpunkt einen Fehler macht – etwa zuviel bezahlt hat oder die möglichen Szenarien eines Investments schlecht abgesichert – ist ein Investment in Zukunft deutlich schwieriger zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu bringen, als wenn man hier einen soliden Job gemacht hat.

Die Bewertungstechnik der Business Angels

Business Angels wenden (bewusst oder unbewusst) in früheren Entwicklungsphasen nochmal andere Bewertungsmodelle an. Business Angels nehmen sich – im Gegensatz zu Venture Fonds oder Corporates – sehr viel Zeit für einige wenige Startups. Sie vernetzen sich in Clubs, oder Investmentgruppen und teilen sich die Arbeit informell auf. Über die Zeit erlangen sie „scheibchenweise“ ein Verständnis und tiefere Einblicke als so manche Due-Diligence gewährt – da sie Startups einfach über eine Zeit als unternehmerischer Begleiter beobachten. Wenn Business Angels sagen, sie investieren schnell, manchmal ohne Due-Diligence, einfach in einem tiefen Vertrauen auf eine Geschäftsidee und ein Team – dann stimmt das nur bedingt. Der Lead-Angel der einen Deal aufbereitet, macht in der Regel sehr wohl eine Hausaufgaben – aber externe Transaktionskosten versucht man tunlichst zu vermeiden. Anmerkung: Nur verständlich weil eine Due-Diligence, Unternehmensbewertung und Transaktionsstrukturierung eines Corporate Venture Deals kann schnell mal EUR 30.000,– ausmachen  – das wären 30% Kosten bei einem Investment von EUR 100.000,–, welches für einen Business Angel schon recht viel wäre.

Aber was kann ein Business Angel eigentlich bewerten? Unternehmen in sehr früheren Entwicklungsphasen (etwa zur Gründung oder kurz davor bzw. danach) bestehen in der Regel aus einem Team, einer guten Idee (vielleicht einem Prototypen), ein paar wenigen Verträgen, einer Vision und dennoch sind sie nicht selten mit ein, zwei Millionen Euro bewertet. In solchen Fällen greifen die oben angeführten Verfahren nur selten und Ansätze wie die Berkus Methode kommen zur Anwendung – ein Modell das aus der Praxis von Business Angels abgeleitet wurde.

5 Tipps zur Bewertung von Startups

Alle beschriebenen Bewertungsansätze haben eines gemeinsam, sie letztlich dazu eine Indikation eines fairen Unternehmenswerts, unter bestimmten Annahmen, zu einem bestimmten Zeitpunkt zu bestimmen. Ein Wert der als Grundlage für Verhandlungen und zur Strukturierung von Mechanismen in Beteiligungsverträgen herangezogen wird. Welcher Preis aber letztlich für Unternehmensanteile gezahlt wird – das entscheidet der Markt und dort wird nicht immer die höchste Bewertung die Zustimmung der Gründer finden, sondern der beste Investor, mit dem besten Angebot.

  • Wenn ihr Investment keine ausreichend hohe Chance hat, eine adäquate Risikoprämie, unter erwarteter Verwässerung, in angemessener Zeit, zurück zu zahlen – ohne den Gründern die Kontrolle über ihr Unternehmen zu  nehmen – dann sollten sie es ziehen lassen! Mit der Venture Capital Methode – können sie das gut im Kopf überschlagen.
  • Stellen sie Kennzahlen vergleichbarer Unternehmen gegenüber. Suchen Sie nach einem Branchen-Multiple den sie ansetzten können (z.B. Finance Magazin) und schlagen sie eine Prämie für die illiquidität eines Venture bzw. Private Equity Investments auf.
  • Evaluieren sie Alternativen – eine Kapitalerhöhung ist ev. ohne professionellen Lead-Investor (häufig Venture Capital Fonds) nicht ratsam. In solchen Situationen empfiehlt es sich ein Darlehen mit Wandlungsrecht oder eine Option zu strukturieren.
  • Nutzen sie vertragliche Bedingungen (Terms) zum Ausgleich. Durch geschickten Einsatz von Vorzugsrechten, Regeln bzw. Absicherungsklauseln kann man Bewertungsunterschiede sehr schön ausgleichen.
  • Ziehen sie einen unabhängigen Experten bei. Startups und Investoren geben in der Regel viel zu viel Geld für Anwälte aus – da sie mit tickender Uhr hin- und her verhandeln. Das beiziehen eines Experten – etwa von Venionaire Capital oder eines Mitbewerbers kann sehr viel Zeit, Geld und Kopfschmerzen sparen!

Anmerkung: Da das Startup immer direkt (aus dem Investment) oder indirekt (über einen Abschlag auf die Bewertung) die Transaktionskosten bezahlt, ist dieses auch gefordert den Investmentprozess so effizient und friktionsfrei wie möglich zu strukturieren.

EU will 2 Milliarden Euro in Europas VC-Fonds pumpen

Die Europäische Union kündigte diese Woche die Schaffung eines großen neuen Dachfondsprogramms namens VentureEU an. Bisher hatte die Europäische Union rund EUR 500 Millionen zur Verfügung gestellt, aber mit Hilfe privater Investoren soll es nun gelingen, über EUR 2 Milliarden dem professionellen Venture Capital Markt zur Verfügung zu stellen. Das Motiv hinter dieser Initiative liegt für Insider auf der Hand. Die immer größer gewordene Unterdeckung im Venture Capital Markt in Europa muss schnell behoben werden, da viel zu viele Gründer mit ihren Unternehmen die Europäische Union verlassen müssen, um ihre Finanzierung zu erhalten. VentureEU wird in Summe sechs Fonds für Investitionen in VCs umfassen, die sich auf Bereiche wie Digitalisierung, medizinische Technologien (medtech), Life Science, Bio-Tech und Energie konzentrieren.

Die EU ist in kritischen Technologien wie künstliche Intelligenz, Cybersecurity, Blockchain und dem Gesundheitswesen zu stark von externen Anbietern abhängig. Wenn man sich in diesen Feldern zukünftig behaupten möchte brauchen wir viel größere Muskeln. „Beim Risikokapital zählt die Größe!“ sagte Jyrki Katainen, Vizepräsident der Europäischen Kommission für Beschäftigung, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit, in einer offiziellen Erklärung.

Rudolf Kinsky, Präsident der Austrian Private Equity und Venture Capital Organisation (AVCO), kann dem nur zustimmen: „Wir stehen bei neuen Technologien im Wettbewerb mit den USA und Asien, aber im Vergleich ist in Europa der professionelle Venture Capital und Private Equity Markt mit einem Sechstel der USA noch viel zu klein – wiewohl die Nachfrage nach der Wirtschaftskrise enorm gestiegen ist. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass es in der EU neben den Dachfonds des EIF (parallel) sehr gut etablierte nationale Dachfonds wie etwa in Dänemark, Finnland oder Estland gibt, die sicherstellen, dass in der jeweiligen lokalen Wirtschaft das Wachstum von technologisch orientierten Startups und KMUs finanziert wird. Die AVCO fordert einen solchen nationalen Wachstumsfonds auch für Österreich und arbeitet an einem konkreten Vorschlag, der sich am dänischen Modell orientiert.“

3 Bücher für (Corporate) Venture Capital Experten


Die EU hat sich mit den VentureEU Programm eine gewaltige Aufholjagd vorgenommen – ein Zeichen für die großen Herausforderungen vor denen Europa steht. Innovation, Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen sind heute – stärker denn je – mit einem funktionierenden Startup Ökosystem verwoben. Die EU spricht dieses Problem direkt an.

Europa muss aufholen!

Trotz der wachsenden Verbreitung von VC-Fonds in Europa haben sie im Durchschnitt nur ein Drittel der Größe der US-Venture-Fonds. In Europa gab es Ende 2017 nur 26 private Unternehmen im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar, verglichen mit 109 in den USA und 59 in China. Durch Förderungen ist Europa in der Lage, Unternehmern bei der Gründung ihrer Unternehmen zu unterstützen, aber viel zu viele wandern später in andere Länder ab. Zu diesem Zeitpunkt suchen sie häufig eine professionelle Anschlussfinanzierung, die sie in Europa nicht erhalten. Es gibt auch andere Schranken, die es Startups heute noch immer sehr schwer machen in ganz Europa zu skalieren – der „gemeinsame Markt“ hat sicherlich noch viel Optimierungspotenzial.

Trotz des mutigen Schrittes der EU war die Enthüllung eine Erinnerung an die Grenzen, denen sie bei der Verlagerung der Finanzierungsdynamik in der Region ausgesetzt ist. Pläne für einen pan-europäischen Fonds wie diesen wurden bereits 2015 angekündigt. Es dauerte seither drei Jahre, bis dieser Punkt erreicht war. Und jetzt wird der Großteil des Geldes an VC-Fonds verteilt, die dann die besten Startups suchen werden und mit entsprechenden Mitteln ausstatten werden. In wie weit junge Märkte wie Österreich – oder etwa die CEE Länder – mit vielen sog. „First-Time Funds“ überhaupt eine Chance auf dieses Kapital haben, ist heute noch völlig unklar.

Europäische Investitionsfonds (EIF) hat gewählt

Der Europäische Investitionsfonds hat die Auswahl der sechs Fonds, die das Geld erhalten sollen, gesteuert. Der EIF soll die ersten beiden Verträge diese Woche unterzeichnet haben. Isomer Capital und Axon Partners Group bekamen als erste den Zuschlag.

Die anderen vier sollen noch in diesem Jahr zu unterzeichnet werden – wobei folgende Namen bekannt wurden: Aberdeen Standard Investments, LGT, Lombard Odier und Schroder Adveq. Die Mittel der Fonds werden dann an andere VCs in ganz Europa verteilt. Interessant, dass 2 in UK, 2 in der Schweiz und einer in Liechtenstein domiziliert sind. Die Mittel sollen an VC Fonds in der EU verteilt werden und man darf sich fragen, warum 4 von 5 Manager defacto aus non-EU Ländern* gewählt wurden?*) UK habe ich mir erlaubt aufgrund des beschlossenen Austritts als „non-EU“ in diesem Artikel zu zählen.—Vielen Dank für die wertvollen Inputs zu diesem Artikel Rudolf Kinsky.

Wie KMUs erfolgreich mit Startups arbeiten!

Das Herzstück der österreichischen und deutschen Wirtschaft ist der Mittelstand, wie eine Studie des BMWi aus Deutschland bzw. des Wirtschaftsministeriums in Österreich  schön beschreiben. Während die größten Konzerne beider Länder langsam die Digitalisierung für sich in den Griff zu bekommen scheinen, tun sich kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) noch enorm schwer mit diesem Thema.

Sicherlich ist es ein Vorteil das diese Mittelständler in der Regel agiler und schneller in der Umsetzung von neuen Innovationen sind. Es stimmt auch das sie immer schon mit der Zeit gegangen sind und laufend Marktchancen finden müssen die sie erobern können, wenn sie bestehen wollen, ABER die exponentiell beschleunigten Innovationszyklen unserer Zeit – insbesondere im Kontext der Digitalisierung – und damit verbundene drastische Einflüsse auf ihre Geschäftsmodelle haben auch die innovativsten Unternehmen erfasst.

Neue Fragestellungen will man auch in diesem Marktsegment in Zukunft mit der Hilfe von Startups –  in diesem Sinne „von außen“ – beantworten. Die Innovationsfähigkeit und damit die Zukunft des Mittelstandes ist dann  gefährdet, wenn man nicht in der Lage ist die Digitalisierung und die geforderte Geschwindigkeit für das eigene Unternehmen zu übersetzen. In unserem White Paper skizzieren wir zusammen mit unserem Partner, dem auf den Automobil Sektor und deutschen Mittelstand spezialisierten Berater Geza Brugger (E&Co AG), für eine mögliche Lösung zur Stärkung der KMU: Corporate Start-up Engagement (CSE).

Venture & Tech Trends 2018

Innovationen und Technologie Trends vorherzusagen hat nichts mit Esoterik (etwa einem Blick in die „Glaskugel“) zu tun – wer seine Hausaufgaben richtig macht, kann sehr schön identifizieren welche Themen stärker ziehen als andere.  Professionellen Investoren und Analysten nutzen eine Reihe von technischen Lösungen, Datenanbietern, Publikationen ergänzend zur eigenen Erfahrung und ihrem Netzwerk zur Verfügung. In diesem Artikel stelle ich ein paar Beispiele vor lasse es mir natürlich nicht nehmen meine persönliche Einschätzung der wichtigsten Trends für 2018 zu teilen.

Makro Trends

Wenn man sich täglich in einem Markt bewegt, läuft man automatisch Gefahr einen Tunnelblick zu entwickeln. Ich versuche daher ganz bewusst regelmäßig Branchen relevante Statistiken und Studien zu lesen, um mir selbst einen Überblick zu verschaffen.

Im Bericht zum europäischen Venture Capital Markt von Pitchbook, sieht man das einer wichtigsten Trends sich bereits in einem 30% gestiegenen Investmentanteil von Corporate Venture Capital in Zahlen niederschlägt (aktuell 22% vom Gesamtinvestitionsvolumen). Ich erwarte das der Anteil von Corporate Venture Capital Investments bis 2019 auf über 40% ansteigen wird, da einerseits eine Reihe neuer Fonds ihre Aktivität aufnehmen wird und staatliche Dachfonds (siehe Dänemark, Deutschland und Finnland), sowie der EIF (siehe Venture Capital Initiative) diese Fonds gezielt hebeln werden. Besonders interessant zu beobachten ist die Entwicklungen das dies längst kein Thema für Konzerne mehr ist – im Gegenteil diese sind bis auf wenige Ausnahmen eher Zaghaft in dem Thema. Mittelständische Unternehmen wittern hier eine Chance und schließen sich für „Innovation Fonds“ gezielt zusammen.

KPMG hat im Venture Puls Report (Q4 2017) klar herausgearbeitet, dass gegen Ende des letzten Jahren weiterhin spätere und somit höhere Venture Capital Finanzierungen im Markt beobachtet wurden und auch das die M&A (Exit) Aktivitäten ansteigen. Ich erwarte das es 2018 und 2019 vermehrt zu europäischen IPOs und Trade-Sales im Tech Sektor kommen wird. Insbesondere die kleinen Segmente Scale (Frankfurt) und First North (Nasdaq Nordics) sind hoch attraktiv und werden auch von unseren Portfolio Firmen aktuell sehr stark nachgefragt.

Meine Top 3 – Tech Trends 2018

1. Voice Computing

Ich bin der Überzeugung das „Sprache“ das User-Interface der Zukunft ist. Wir verwenden Amazons Alexa bereits als „Assistentin“ im Büro – etwa zum UBER bestellen oder für das Abfragen von Nachrichten. Obwohl die Funktionalität noch sehr eingeschränkt ist wird einem schnell klar, welches Potenzial durch Business Anwendungen in diesem Produkt entstehen können. Es ist nicht weiter verwunderlich das Amazon gemeinsam mit Tech Stars einen Accelerator – gerade dieses Jahr startet.

Obwohl wir heute high-tech computer als Telefone verwenden hat sich Telefonie „technisch“ kaum verändert. Eine unserer Beteiligungen (Venionaire Capital & European Super Angels Club) – yodel.io – ermöglicht durch ausgereifte Natrual Language Understanding und Künstliche Intelligenz KMUs und Konzernen auf der ganzen Welt Sprachbots, automatisches Routing und Automatisierungen spielend einfach anzubieten. Die Technologie ist bereits verblüffend und ich bin mir sicher das hier noch einiges folgen wird.

2. Security & RegTech

Der Security und RegTech Markt hat durch die GDPR, AML4 und andere regulatorische Verschärfungen in der EU bereits letztes Jahr meine  Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Der Sektor hat eine starke Investitionsdynamik entwickelt – interessant dabei ist jedoch das sich in diesem Feld nur sehr wenige Startups bewegen und die einem Überangebot von Investoren und möglichen strategischen Käufern (mit Akquisitionsdruck) gegenüberstehen. Das österreichische Security Startup Cyan AG hat mit seinem erfolgreichen Börsegang (Scale, Frankfurt) vor wenigen Tagen mMn einen perfekten Zeitpunkt getroffen – bleibt abzuwarten wer nachkommt.

Mit dem European Super Angels Club haben wir ebenfalls den Investmentschwerpunkt für H1 2018 auf dieses Thema gesetzt und die vorgestellten Firmen trafen voll ins Schwarze! Neugierig – dann kontaktieren sie mich über LinkedIN und ich erkläre ihnen gerne wie Teil des Clubs werden können ;-).

3. Digital Health

Die Digitalisierung im Gesundheitssektor ist schon länger ein Thema, welches sich am Standort Wien ausgezeichnet entwickelt hat. Ich denke da etwa an den starken Exit des Startups mySugr, das weltweit bereits führende Startup 123Sonography, Online Apotheken wie z.B. Beavit (gegründet von meiner Frau). Dieser Auszug von höchst erfolgreichen Startups aus Wien kommt nicht von ungefähr. Wien ist für sein exzellentes Gesundheitssystem und seine führenden Mediziner (sowie Universitätskliniken) weltweit bekannt. UNIQA und INITS haben mit neuen Digital Health Hubs bzw. Programmen diesen Thema einen zusätzlichen Anschub gegeben.

Ich habe vor meine Aktivitäten im zweiten Halbjahr diesen Jahres verstärkt auf diesen Sektor zu konzentrieren, dies im engen Schulterschluss mit dem European Super Angels Club – der ebenfalls einen Schwerpunkt in diesem Bereich setzen wird.  (Anm.: Interessierte Startups können sich bereits auf www.superangels.club bewerben!)

 

Am Business Angel Institute teilen erfahrene Business Angels und Venture Capital Fondsmanager ihre Erfahrungen und lehren in strukturierter Weise, wie auch sie die relevanten Trends für sich erkennen – die zugehörigen Startups finden und diese als Investor in ihrer Entwicklung vom initalen Investment bis zum Exit begleiten. Melden sie sich jetzt für die Einführung in Angel Investing  an!

Österreich erlebt eine neue Gründerzeit

Österreich ist ein Land der Hidden Champions, ein Land der mittelständischen Betriebe (Info: 99,7% der Unternehmen in Österreich waren 2016 KMU’s), ein Land mit etablierten, traditionsreichen Universitäten, wissenschaftlichen Institutionen und nicht zuletzt einem aufstrebenden Startup Ökosystem, welches lautstark eine neue Gründerzeit ausgerufen hat. Man darf langsam stolz sein Unternehmer zu sein – das war nicht immer so.

Österreich öffnet sich International

Der damalige Aussenminister Sebastian Kurz erkannte als einer der ersten, dass man im Ausland viel mehr für Österreichs Gründer und Talente tun müsse. Um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen – benötigen wir ein funktionierendes „Startup Ökosystem“ im In- und Ausland.

Quelle: Daniel Cronin (Pitchprofessor)

Im Zuge einer Wirtschaftsdelegation fuhren wir vor 4 Jahren eine Woche nach San Francisco und weiter ins Silicon Valley. Wir konnten uns – gemeinsam mit Minister Kurz – direkt vor Ort ein Bild vom erfolgreichsten Ökosystem der Welt machen und die Erlebnisse gleich direkt diskutieren. Diese Reise hat ihr Ziel nicht verfehlt – heute gibt mit OPEN-AUSTRIA ein aktives Büro (in Zusammenarbeit der Wirtschaftskammer und des Außenministeriums) in San Francisco, welches die Community der Österreicher, Durchreisende und Neuankömmlinge direkt vor Ort betreut.

Die Aussenwirtschaftszentren der Wirtschaftskammer (Advantage Austria) sind generell sehr aktiv auf das Thema aufgesprungen. Ich erinnere mich noch gut, dass den ersten „Austrian Pitching Days“ in London intensive Bemühungen von uns und der AWS (i2 Business Angel Börse) vorangegangen waren- heute sind die Pitching-Days ein Selbstläufer und finden auf der ganzen Welt statt. Mit initiativen bzw. Förderungen wie: GoInternational GoSiliconValley, GoBoston und Co. werden Firmen finanziell und mit aktiven Netzwerken vor Ort bei der Expansion ins Ausland unterstützt.

Aber wir schicken unsere Talente nicht nur auf Reisen – wir landen sie auch ein. Mit dem Global-Pitch rufen Dealmatrix und die Wirtschaftsagentur Wien global zu einem Wettbewerb auf – der den Gewinnern das Wiener Startup Ökossystem für 2 Monate näher bringt.

Gründerzentren machen das Ökosystem sichtbar

International kennt man Österreichs Landes Hauptstädte (allen voran Wien) längst nicht mehr nur wegen der wunderschönen Architektur, Geschichte, der Kunst oder Kultur. Österreich hat in kurzester Vergangenheit Gründerzentren erreichtet, auf die man Stolz sein kann. Sein es die Factory300 in Linz, WeXelerate in Wien, der neue Digital Health Hub der Uniqa oder der A1 Campus in Graz – es gibt heute eine Reihe von privatwirtschaftliche Initiativen, die richtig gute Arbeit leisten.

Das schöne an diesen Zentren ist – jeder kann sich selbst (ein einem Rundgang) davon überzeugen, dass es Innovation und Unternehmertum bei uns wirklich gibt und das keineswegs auf schlechtem Niveau.

Events geben der Szene eine laute Stimme

Als international bekannte „Kongress-Stadt“ hatte Wien einen echten Kickstart durch das Pioneers Festival, welches jährlich tausende Besucher in den historischen Kaiserpalast (Wiener Hofburg) an der noblen Ringstraße lockt und in  eindrucksvoller Art und Weise „Innovation und Technologie“ feiert. Es finden aber laufend grandiose Startup-Events in ganz Österreich statt – soviele das wir es trotz großem Team nicht mehr schaffen alle Events zu besuchen – wie man Eventkalender von AustrianStartups immer aktuell einsehen kann. Dazu kommen noch zahlreiche Meetups in unterschiedlicher Größe.

Österreich braucht noch viel mehr Investoren

Die Investoren Landschaft ist so gut, wie schon lange nicht mehr. Im Frühphasen Segment vielleicht besser als je zuvor, aber wir brauchen dringend weitere starke Venture Capital Fonds am Markt. Es besteht in ganz Europa eine Übernachfrage nach Venture Capital. Das Kapital für Wachstums- bzw. Internationalisierungsphasen fehlt bei uns und das hat gravierende volkswirtschaftlichen Folgen. Startups die in ihren frühen Tagen durch staatliche Förderungen, private Angel Investoren und kleinen Venture Capital Fonds unterstützt wurden – wandern in Länder ab, wo sie Anschlussfinanzierungen in benötigter Höhe erhalten – wenn die Firmen dann „erwachsen“ sind, zahlen sie keine Steuern mehr in Österreich. Dieses Phänomen nennen wir „Brain Drain“ und wir thematisieren es laufend!

Quelle: Venionaire

Unsere Nachbarländer haben dieses Problem erkannt – so gibt es in Dänemark bereits seit ein paar Jahren einen staatlichen Dachfonds, der von Versicherungen, Penionskassen und durch den Staat mit sehr viel Kapital ausgestattet wurde. Dieser staatliche Fonds investiert gezielt in Venture Capital Fonds und hilft als sog. „Cornerstone-Investor“ auch neue Fonds in den Markt zu bekommen. Deutschland hat ein vergleichbares Dachfonds-Modell ins Regierungsprogramm aufgenommen und in Österreich prüft man (so die Gerüchteküche) dieses Modell ebenfalls im Finanzministerium.

Es liegt noch viel Arbeit vor uns

Bei allem was wir an positiven Entwicklungen erwähnen können – muss man realistisch sein: Wir liegen noch immer weit hinter international führenden Startup-Hubs zurück – es braucht viel mehr Talente, einen attraktiveren Wirtschaftsstandort, mehr Kapital und auch starke Büros der internationalen Tech-Riesen (Google, Facebook, etc.).

Gegenüber anderen europäischen Startup-Hubs haben wir sicher bereits Boden gut gemacht. Man spürt deutlich das die Richtung stimmt – aber wir dürfen uns keines Wegs ausruhen – im Gegenteil wir müssen jetzt richtig loslegen und etwas aus der Chance machen. Österreich hat enormes Potenzial.

Eine unserer größten Stärken ist das Verbindliche – wir haben historisch immer schon verstanden, wie man Netzwerke aufbaut und das gemeinsame in den Mittelpunkt stellt. Mit der Europäischen Union und vielleicht gerade mit der Ratspräsidentschaft 2018/2019 haben wir die seltene Chance diese Stärke ein weiteres Mal unter Beweis zu stellen. Wir haben gemeinsam mit Partnern der KPMG Österreich, den European Super Angels Club gegründet, weil wir eine pan-europäische Plattform für Startups und Investoren etablieren wollen.

Die Zugpferde eines Ökosystems sind erfolgreiche Gründer

Heute werden Unternehmer die es geschafft haben in den Medien stark gefeiert! Zurecht! Ein Unternehmen aufzubauen ist ein wilder Ritt und wenn es gelingt, dann darf man auch gerne mal auf die Schulterklopfen. Vielmehr noch – wir sollten diese Strahlkraft nutzen um weitere Gründer zu motivieren Risiken einzugehen und es zu versuchen. Die Logik ist einfach – wie beim Schifahren – je mehr es probieren bzw. erlernen, umso besser werden die Top-Talente sein, die wir hervorbringen.

Die Zugpferde des heutigen Ökosystems, sind Erfolgsgründer die durch ihren Unternehmerischen Erfolg – in vielen Fällen ihre starken Exits – in der Szene bekannt sind. Sie werden direkt angesprochen und stehen in der Regel sehr aktiv und mit einem offenen Ohr für andere Gründer, Investoren und Co. zur Verfügung. Es sind „Helden“ zum anfassen und sie zeigen was aus Österreich (Europa) heraus alles möglich ist.

Es lohnt sich die Helden von Morgen zu motivieren – das hat auch die Politik sehr gut verstanden und dafür bin ich (als Unternehmer), persönlich, sehr dankbar.

Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie sind durch ihre Leistungsbereitschaft und Innovationsfähigkeit, die Fähigkeit flexibel auf geänderte Rahmenbedingungen zu reagieren sowie gut ausgebildete Fachkräfte ein Garant für den Erfolg der österreichischen Wirtschaft.

Zitat: BMDW – Webseite